Sicher & regional mit Abholung vor Ort! Nutzen Sie Ihr Recht auf kostenlose Beratung:
Produktbilder überspringen

Advantix Spot On für Hunde Lösung Z.auftropfen Auf Die Haut Ueber 4-10kg 1,0ml 4 Stück

Preis € 47,85
€ 11,96
/ Stück
Preis inkl. MwSt.
zzgl. Versandkosten

Advantix Spot-on Lösung zum Auftropfen auf die Haut für Hunde

Anwendungshinweise

Der Hund sollte ruhig stehen. Das Fell zwischen den Schulterblättern so weit
auseinander teilen, bis die Haut sichtbar wird. Die Spitze der Pipette auf die Haut
aufsetzen und mehrmals kräftig drücken, um den Inhalt direkt auf die Haut zu
entleeren.



Pflichtangaben
Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt, oder Apotheker.

Gebrauchsinformation

Bei uns haben Sie die Möglichkeit, rezeptfreie Arzneimittel und viele weitere Apotheken-Produkte bequem und sicher über das Internet zu bestellen. Unsere erfahrenen Apothekerinnen und Apotheker stehen Ihnen für entsprechende Beratungen gerne zur Verfügung – sei es per Telefon, E-Mail oder persönlich vor Ort.

Für einen sicheren Online-Einkauf von Medikamenten – begleitet von persönlicher, fachkundiger Beratung und höchster Produktqualität aus Ihrer österreichischen Apotheke.



1. Bezeichnung des Tierarzneimittels
Advantix 40 mg + 200 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde (≤ 4 kg)
Advantix 100 mg + 500 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde (> 4 kg ≤ 10 kg)
Advantix 250 mg + 1 250 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde (> 10 kg ≤ 25 kg)
Advantix 400 mg + 2 000 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde (> 25 kg ≤ 40 kg)
Advantix 600 mg + 3 000 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde (> 40 kg ≤ 60 kg)

2. Zusammensetzung
Jede Pipette enthält:

Pipette

Imidacloprid

Permethrin

N-

Butylhydr

Methylpyrr

oxytoluol

olidon

(E321)
Advantix 40 mg + 200 mg
0,4 ml
40 mg
200 mg
194 mg
0,4 mg
für Hunde (≤ 4 kg)
Advantix
1,0 ml
100 mg
500 mg
484 mg
1,0 mg
100 mg + 500 mg für
Hunde (> 4 kg ≤ 10 kg)
Advantix
2,5 ml
250 mg
1 250 mg
1 210 mg
2,5 mg
250 mg + 1 250 mg für
Hunde (> 10 kg ≤ 25 kg)
Advantix
4,0 ml
400 mg
2 000 mg
1 936 mg
4,0 mg
400 mg + 2 000 mg für
Hunde (> 25 kg ≤ 40 kg)
Advantix
6,0 ml
600 mg
3 000 mg
2 904 mg
6,0 mg
600 mg + 3 000 mg für
Hunde (> 40 kg ≤ 60 kg)

Für Hunde > 60 kg sollte die entsprechende Kombination mit anderen Pipettengrößen verwendet
werden.
Klare gelblich bis bräunliche Lösung.

3. Zieltierart(en)
Hund.

4. Anwendungsgebiet(e)
Bei Vorliegen oder dem bestehenden Risiko einer Mischinfestation mit Flöhen, Haarlingen, Zecken,
Sandmücken, Stechmücken und Stechfliegen. Das Tierarzneimittel ist nur anzuwenden, wenn
gleichzeitig die Behandlung gegen alle folgenden Parasitenarten erforderlich ist.
Zur Behandlung und Vorbeugung von Flohbefall (Ctenocephalides canis, Ctenocephalides felis).
Auf dem Hund befindliche Flöhe werden innerhalb eines Tages nach Anwendung abgetötet. Eine
einmalige Behandlung verhindert erneuten Flohbefall für vier Wochen. Das Tierarzneimittel kann als
Teil einer Behandlungsstrategie zur Kontrolle der Flohallergiedermatitis (FAD) eingesetzt werden.
Zur Behandlung von Haarlingsbefall (Trichodectes canis).
Das Tierarzneimittel hat eine anhaltend abtötende und repellierende Wirkung gegen Zecken
(Rhipicephalus sanguineus und Ixodes ricinus über vier Wochen und Dermacentor recticulatus für
drei Wochen).
Durch die repellierende Wirkung und abtötende Wirkung der Vektorzecke Rhipicephalus sanguineus
reduziert das Tierarzneimittel die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Krankheitserregers

Ehrlichia canis und vermindert auf diese Weise das Risiko für eine monozytäre Ehrlichiose beim
Hund. Das vermindert Risiko wurde durch Untersuchungen beginnend vom dritten Tag nach der
Anwendung des Tierarzneimittels über einen Zeitraum von vier Wochen nachgewiesen.
Es ist möglich, dass Zecken, die zum Zeitpunkt der Behandlung bereits am Hund vorhanden sind,
nicht innerhalb von 2 Tagen nach Behandlung getötet werden und angeheftet und sichtbar bleiben.
Deshalb sollten die Zecken zum Behandlungszeitpunkt entfernt werden, um ein Anheften und
Blutsaugen zu verhindern.
Eine einmalige Behandlung bietet eine repellierende (anti feeding = die Blutmahlzeit verhindernde)
Wirkung gegen Sandmücken (Phlebotomus papatasi für zwei Wochen und Phlebotomus perniciosus
für drei Wochen), gegen Stechmücken (Aedes aegypti für zwei Wochen und Culex pipiens für vier
Wochen) und gegen Stechfliegen (Stomoxys calcitrans für vier Wochen).
Zur Verringerung des Injektionsrisikos durch den von Sandmücken (Phlebotomus perniciosus)
übertragenen Erreger Leishmania infantum über einen Zeitraum von bis zu 3 Wochen. Dieser Effekt
beruht auf der indirekten Wirkung des Tierarzneimittels gegen den Vektor.
Sandmücke

P. perniciosus
3 Wochen

P. papatasi
2 Wochen
Stechmücken

A. aegypti
2 Wochen

C. pipiens
4 Wochen
Stechfliege

S. calcitrans
4 Wochen

5. Gegenanzeigen
Das Tierarzneimittel sollte nicht bei unter sieben Wochen alten Welpen oder einem Körpergewicht
von weniger als 1,5 kg angewendet werden, da hierfür keine Daten vorliegen. Für die jeweilige
Gewichtsklasse des Hundes muss die geeignete Menge des Tierarzneimittels verwendet werden
(siehe Dosierungsschema).
Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen Bestandteile.
Nicht anwenden bei Katzen.

6. Besondere Warnhinweise
Besondere Warnhinweise:
Es wird empfohlen, das Tierarzneimittel mindestens drei Tage vor einer zu erwartenden Gefährdung
durch Ehrlichia canis anzuwenden. Bezüglich E. canis konnte in Untersuchungen an Hunden, die
infizierten Rhipicephalus sanguineus-Zecken ausgesetzt waren, beginnend vom dritten Tag nach der
Anwendung des Tierarzneimittels ein vermindertes Risiko für die canine monozytäre Ehrlichiose über
einen Zeitraum von vier Wochen nachgewiesen werden.
Ein sofortiger Schutz vor Sandmückenstichen ist nicht dokumentiert. Behandelte Hunde zur
Reduzierung des Infektionsrisikos mit Leishmania infantum durch Übertragung durch die
Sandmückenart Phlebotomus perniciosus sollten während der ersten 24 Stunden nach der ersten
Behandlungsanwendung in einer geschützten Umgebung gehalten werden.
Um einen erneuten Befall durch neu geschlüpfte Flöhe zu reduzieren, wird empfohlen, alle Hunde im
Haushalt zu behandeln. Andere Tiere im selben Haushalt sollten ebenfalls mit einem geeigneten
Tierarzneimittel behandelt werden. Zur weiteren Reduzierung des Befallsdrucks in der Umgebung
wird die zusätzliche Anwendung eines geeigneten Umgebungsbehandlungsmittels gegen erwachsene
Flöhe und deren Entwicklungsstadien empfohlen.
Die Wirksamkeit des Tierarzneimittels bleibt auch erhalten, wenn das Tier nass wird. Allerdings sollte
längerer, intensiver Wasserkontakt vermieden werden. Bei häufigem Wasserkontakt kann die
anhaltende Wirksamkeit reduziert sein. In diesen Fällen sollte die Behandlung nicht häufiger als
einmal pro Woche wiederholt werden. Falls ein Hund shampooniert werden muss, sollte dies vor der
Anwendung des Tierarzneimittels oder mindestens 2 Wochen danach erfolgen, um die Wirksamkeit
des Tierarzneimittels zu gewährleisten.
Die Möglichkeit, dass andere im gleichen Haushalt lebende Tiere eine Quelle für eine Reinfektion mit
Flöhen, Haarlingen, Zecken, Stechmücken und Stechfliegen sein können, sollte berücksichtigt werden.
Diese Tiere sollten gegebenenfalls mit einem geeigneten Tierarzneimittel behandelt werden.
Besteht kein Risiko einer Koinfektion, sollte ein Tierarzneimittel mit schmalem Wirkspektrum
verwendet werden.
Bei der Anwendung dieses Tierarzneimittels sollten die örtlichen Informationen über die
Empfindlichkeit der Zielparasiten berücksichtigt werden.
Eine unnötige oder von den Vorgaben der Packungsbeilage abweichende Anwendung von
Antiparasitika kann den Resistenzselektionsdruck erhöhen und zu einer verminderten Wirksamkeit
führen. Die Entscheidung über die Anwendung des Tierarzneimittels sollte auf dem Nachweis der
Parasitenspezies und der Befallsstärke bzw. des Infektionsrisikos, welches auf den epidemiologischen
Besonderheiten jedes Einzeltieres basiert, beruhen.

In Europa wurden in Einzelfällen von Resistenzen gegen Pyrethroide bei Rhipicephalus sanguineus
und Stomoxys calcitrans berichtet. Derzeitige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Resistenz bei
beiden Parasiten durch Genmutationen am Wirkort hervorgerufen wird, während andere Faktoren wie
die metabolische Entgiftung ebenfalls eine Rolle spielen können.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die sichere Anwendung bei den Zieltierarten:
Es sollte darauf geachtet werden, dass der Inhalt der Pipette nicht mit den Augen oder dem Maul des
behandelten Hundes in Kontakt kommt.
Die Anweisungen zur korrekten Anwendung des Tierarzneimittels sind, wie in Abschnitt „Art der
Anwendung“
beschrieben, sorgfältig zu beachten. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die
behandelten Tiere weder sich selbst an der Anwendungsstelle lecken noch von Tieren, die mit ihnen
in Kontakt kommen, abgeleckt werden.
Nicht bei Katzen anwenden.

Das Tierarzneimittel ist äußerst giftig für Katzen und kann tödliche Folgen haben. Dies ist bedingt
durch die besondere Physiologie von Katzen und die Unfähigkeit ihres Organismus bestimmte
Verbindungen wie Permethrin umzuwandeln. Um einen versehentlichen Kontakt von Katzen mit
dem Tierarzneimittel zu verhindern, sind behandelte Hunde von Katzen fernzuhalten, bis die
Applikationsstelle getrocknet ist. Es ist wichtig sicherzustellen, dass Katzen behandelte Hunde nicht
an der Anwendungsstelle ablecken. Ist dennoch solch ein Fall eingetreten, ist umgehend ein Tierarzt
zu Rate zu ziehen.
Vor der Anwendung bei kranken oder geschwächten Hunden ist ein Tierarzt zu konsultieren.
Nach der Behandlung kann ein Anhaften einzelner Zecken oder Stiche einzelner Sandmücken oder
Stechmücken nicht ausgeschlossen werden, oder eine Übertragung von Infektionskrankheiten kann
nicht vollständig ausgeschlossen werden, da das Insekt erst am Wirt anhaften muss, bevor die
ektoparasitizide Wirkung eintritt. Der Schutz kann in den ersten Stunden/Tagen nach der
Verabreichung des Tierarzneimittels unzureichend sein. Das Tierarzneimittel bietet jedoch eine
repellierende (anti-feeding) Wirkung gegen Zecken, Sand und Stechmücken, wodurch verhindert wird,
dass die abgewiesenen Parasiten eine Blutmahlzeit einnehmen, und somit das Risiko der Übertragung
von durch Vektoren übertragenen Hundekrankheiten (CVBD) (Krankheiten wie Borreliose,
Rickettsiose, Ehrlichiose, Leishmaniose) reduziert wird.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Der Kontakt zwischen dem Tierarzneimittel und Haut-, Augen- oder Mund ist zu vermeiden.
Während der Anwendung nicht essen, trinken oder rauchen.
Nach der Anwendung die Hände gründlich waschen.
Bei versehentlichem Kontakt mit der Haut diese unverzüglich mit Wasser und Seife waschen.
Personen mit bekannter Hautüberempfindlichkeit können besonders empfindlich auf das
Tierarzneimittel reagieren.

Personen mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Imidacloprid und Permethrin sollten das
Tierarzneimittel besonders sorgsam anwenden.
Die wichtigsten klinischen Symptome, die in sehr seltenen Fällen beobachtet wurden, sind
vorübergehende, sensorische Beeinträchtigungen der Haut wie Kribbeln, Brennen oder
Gefühllosigkeit.
Wenn das Tierarzneimittel versehentlich in die Augen gelangt, müssen diese sorgfältig mit Wasser
gespült werden.
Bei anhaltender Haut- oder Augenreizung ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die
Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Nicht einnehmen. Bei versehentlicher Einnahme ist unverzüglich ein Arzt zu Rate zu ziehen und die
Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.
Behandelte Hunde sollten insbesondere von Kindern nicht angefasst werden, solange die
Applikationsstelle nicht getrocknet ist. Dies kann z.B. erreicht werden, wenn die Behandlung am
Abend erfolgt. Einem frisch behandelten Hund sollte nicht erlaubt werden beim Besitzer,
insbesondere bei Kindern, zu schlafen.
Bewahren Sie die Pipette bis zur Verwendung in der Originalverpackung auf und entsorgen Sie
gebrauchte Pipetten sofort, um zu verhindern, dass Kinder Zugang zu Pipetten erhalten.
Der nachstehende Warnhinweis gilt nur für Tierarzneimittel für Hunde mit einem Gewicht von mehr
als 10 kg:
Laborstudien an Kaninchen und Ratten zum Hilfsstoff N-Methylpyrrolidon ergaben Hinweise auf
fetotoxische Wirkungen. Das Tierarzneimittel sollte nicht von schwangeren Frauen und Frauen, bei
denen eine Schwangerschaft vermutet wird, verabreicht werden. Gebärfähige Frauen sollten bei der
Handhabung des Tierarzneimittels eine persönliche Schutzausrüstung bestehend aus Handschuhen
tragen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Umweltschutz:
Da das Tierarzneimittel gefährlich für Wasserorganismen ist, müssen behandelte Hunde für
mindestens 48 Stunden von allen Arten von Gewässern ferngehalten werden.
Permethrin-haltige Tierarzneimittel sind giftig für Honigbienen.
Sonstige Vorsichtsmaßnahmen:
Das in diesem Tierarzneimittel enthaltene Lösungsmittel kann bestimmte Materialien verfärben,
einschließlich Leder, Textilien, Kunststoffe und lackierte Oberflächen. Lassen Sie die
Applikationsstelle trocknen, bevor Sie den Kontakt mit solchen Materialien zulassen.
Trächtigkeit und Laktation:
Das Tierarzneimittel kann während der Trächtigkeit und Laktation angewendet werden.
Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen:
Keine bekannt.

Überdosierung:
Bei gesunden Welpen oder ausgewachsenen Tieren wurden nach Anwendung einer fünffachen
Überdosierung oder bei Welpen nach Behandlung der Mutter mit einer dreifachen Überdosierung
keine klinischen Symptome einer Unverträglichkeit festgestellt.
Wesentliche Inkompatibilitäten:
Keine bekannt.

7. Nebenwirkungen
Hund:

Gelegentlich (1 bis 10 Tiere / 1 000 behandelte Tiere):
Haarveränderung an der Applikationsstelle (z. B. fettiges Fell), Juckreiz an der Applikationsstelle
Erbrechen

Selten (1 bis 10 Tiere / 10.000 behandelte Tiere):
Rötung an der Applikationsstelle, Haarausfall an der Applikationsstelle, Entzündung der
Applikationsstelle
Diarrhoe (Durchfall)

Sehr selten (< 1 Tier/10 000 behandelte Tiere, einschließlich Einzelfallberichte):
Erregung1,2,4, Unruhe1,2,4, Wälzen1,2,4, Jaulen1,2,4
Übermäßiger Speichelfluss1,2,4
Verminderter Appetit1,2,4, Lethargie1,3
Neurologische Störung (abnorme Bewegungen und Zuckungen)1,2,4, Tremor (Zittern)3
Reiben1,4, Kratzen1,4
1 klingen im Allgemeinen von selbst ab.
2 bei Hunden, die auf Permethrin reagieren.
3 nach versehentlicher oraler Aufnahme beim Hund. Es ist kein spezifisches Antidot bekannt; eine
symptomatische Behandlung empfohlen.
4 vorübergehend.

Die Meldung von Nebenwirkungen ist wichtig. Sie ermöglicht die kontinuierliche Überwachung der
Verträglichkeit eines Tierarzneimittels. Falls Sie Nebenwirkungen, insbesondere solche, die nicht in
der Packungsbeilage aufgeführt sind, bei Ihrem Tier feststellen, oder falls Sie vermuten, dass das
Tierarzneimittel nicht gewirkt hat, teilen Sie dies bitte zuerst Ihrem Tierarzt mit. Sie können
Nebenwirkungen auch an den Zulassungsinhaber unter Verwendung der Kontaktdaten am Ende dieser
Packungsbeilage oder über Ihr nationales Meldesystem melden.
DE: Die Meldungen sind vorzugsweise durch einen Tierarzt an das Bundesamt für Verbraucherschutz
und Lebensmittelsicherheit (BVL) zu senden. Meldebögen und Kontaktdaten des BVL sind auf der
Internetseite https://www.vet-uaw.de/ zu finden oder können per E-Mail (uaw@bvl.bund.de)
angefordert werden. Für Tierärzte besteht die Möglichkeit der elektronischen Meldung auf der oben
genannten Internetseite.

AT: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 Wien, Österreich
E-Mail: basg-v-phv@basg.gv.at, Website: https://www.basg.gv.at/

8. Dosierung für jede Tierart, Art und Dauer der Anwendung
Zum Auftropfen.

Als Mindestdosierung wird empfohlen:
10 mg/kg Körpergewicht (KGW) Imidacloprid und 50 mg/kg Körpergewicht (KGW) Permethrin.

Dosierungsschema:

Hund

Tierarzneimittel

Volumen

Imidacloprid

Permethrin

(kg KGW)

(ml)

(mg/kg KGW)

(mg/kg

KGW)
≤ 4 kg
Advantix 40 mg + 200 mg
0,4 ml
mindestens 10
mindestens 50
> 4 kg ≤ 10 kg
Advantix 100 mg + 500 mg
1,0 ml
10 - 25
50 - 125
> 10 kg ≤ 25 kg
Advantix 250 mg + 1 250 mg
2,5 ml
10 - 25
50 - 125
> 25 kg ≤ 40 kg
Advantix 400 mg + 2 000 mg
4,0 ml
10 - 16
50 - 80
> 40 kg ≤ 60 kg
Advantix 600 mg + 3 000 mg
6,0 ml
10 - 15
50 - 75

Bei Hunden > 60 kg Körpergewicht sind die Pipetten entsprechend zu kombinieren.
Unterdosierung kann zu einer unwirksamen Anwendung führen und kann die Resistenzentwicklung
begünstigen.
Um eine korrekte Dosierung zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich
ermittelt werden.

Zecken, Flöhe:
Die Notwendigkeit und Häufigkeit von Wiederholungsbehandlungen sollten die lokale
epidemiologische Situation und die Lebensweise des Tieres berücksichtigen.

Haarlinge:
Im Falle eines Befalls mit Haarlingen wird eine weitere tierärztliche Untersuchung 30 Tage nach der
Behandlung empfohlen, da einige Tiere möglicherweise eine zweite Behandlung benötigen.

Sandmücken:
Um einen Hund während der gesamten Sandmückensaison zu schützen, sollte die Behandlung
vorschriftsmäßig fortgesetzt werden.

9. Hinweise für die richtige Anwendung
Nur zur äußerlichen Anwendung.
Nur auf unversehrte Haut aufbringen.
Um zu vermeiden, dass Wirkstofflösung an der Seite des Tieres herunterläuft, sollte die verabreichte
Lösungsmenge pro Auftragungsstelle nicht zu groß gewählt werden.

Art der Anwendung
Eine Pipette aus der Packung entnehmen. Die Pipette senkrecht nach oben halten. Die
Verschlusskappe drehen und abziehen. Drehen Sie die Kappe um und setzen Sie das andere Ende der
Kappe wieder auf die Pipette. Drehen Sie die Kappe, um das Siegel zu brechen, und entfernen Sie
dann die Kappe von der Pipette (Abbildung 1).
Für Hunde mit einem Körpergewicht von 10 kg oder weniger:
Der Hund sollte ruhig stehen. Das Fell zwischen den Schulterblättern so weit auseinander teilen, bis
die Haut sichtbar wird. Die Spitze der Pipette auf die Haut aufsetzen und mehrmals kräftig drücken,
um den Inhalt direkt auf die Haut zu entleeren (Abbildung 2).
Für Hunde über 10 kg Körpergewicht:
Der Hund sollte ruhig stehen. Der gesamte Inhalt einer Pipette sollte gleichmäßig auf vier Punkte
über der Rückenlinie des Hundes, von der Schulter bis zum Schwanzansatz, verteilt werden. An
jedem dieser Punkte das Fell so weit auseinander teilen, bis die Haut sichtbar wird. Die Spitze der
Pipette auf die Haut aufsetzen und leicht drücken, um einen Teil der Lösung direkt auf die Haut
aufzutropfen (Abbildung 3).
Nur für einsprachige Verpackungen:
Die Abbildungen sind unten aufgeführt.
Nur für mehrsprachige Verpackungen:
Die Abbildungen finden Sie am Ende der Packungsbeilage.

Abbildung 1

Abbildung 2

Abbildung 3

10. Wartezeiten
Nicht zutreffend.

11. Besondere Lagerungshinweise
Außerhalb der Sicht und Reichweite von Kindern aufbewahren.
Nicht einfrieren.
Nach Öffnen des Aluminiumbeutels trocken und nicht über 30 °C lagern.
Sie dürfen dieses Tierarzneimittel nach dem auf der Pipette, dem Aluminiumbeutel oder dem
Umkarton angegebenen Verfalldatum nach „Exp.“ nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht
sich auf den letzten Tag des Monats.

12. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung
DE: Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen
abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass hierbei kein
missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem
Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.
AT: Arzneimittel sollten nicht über das Abwasser oder den Haushaltsabfall entsorgt werden.
Nutzen Sie Rücknahmesysteme für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder daraus
entstandener Abfälle nach den örtlichen Vorschriften und die für das betreffende Tierarzneimittel
geltenden nationalen Sammelsysteme.
AT+DE: Das Tierarzneimittel darf nicht in Gewässer gelangen, da Imidacloprid und Permethrin eine
Gefahr für Fische und andere Wasserorganismen darstellen können.
Diese Maßnahmen dienen dem Umweltschutz.
Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker, wie nicht mehr benötigte Arzneimittel zu entsorgen sind.

13. Einstufung von Tierarzneimitteln
Tierarzneimittel, das nicht der Verschreibungspflicht unterliegt.
AT: Advantix 600 mg + 3 000 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde (> 40 kg ≤ 60 kg):
Tierarzneimittel, das der Verschreibungspflicht unterliegt.

14. Zulassungsnummern und Packungsgrößen
DE Zulassungsnummern:
Zul.-Nr.: 400738.00.00: Advantix 40 mg + 200 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde
(≤ 4 kg)
Zul.-Nr.: 400738.01.00: Advantix 100 mg + 500 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde
(> 4 kg ≤ 10 kg)
Zul.-Nr.: 400738.02.00: Advantix 250 mg + 1 250 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde
(> 10 kg ≤ 25 kg)
Zul.-Nr.: 400738.03.00: Advantix 400 mg + 2 000 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde
(> 25 kg ≤ 40 kg)
Zul.-Nr.: 402402.00.00: Advantix 600 mg + 3 000 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde
(> 40 kg ≤ 60 kg)

AT Zulassungsnummern:
Z. Nr.: 8-00601: Advantix 40 mg + 200 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde (≤ 4 kg)
Z. Nr.: 8-00602: Advantix 100 mg + 500 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde
(> 4 kg ≤ 10 kg)
Z. Nr.: 8-00603: Advantix 250 mg + 1 250 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde
(> 10 kg ≤ 25 kg)
Z. Nr.: 8-00604: Advantix 400 mg + 2 000 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde
(> 25 kg ≤ 40 kg)
Z. Nr.: 838114: Advantix 600 mg + 3 000 mg Spot-on Lösung zum Auftropfen für Hunde
(> 40 kg ≤ 60 kg)

Packungsgrößen:
Umkarton mit insgesamt 1, 2, 3, 4, 6 oder 24 Einzeldosispipetten in Blisterfolie. Jede
Einzeldosispipette enthält 0,4 ml, 1,0 ml, 2,5 ml, 4,0 ml oder 6,0 ml Lösung.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

15. Datum der letzten Überarbeitung der Packungsbeilage
04/2025
Detaillierte Angaben zu diesem Tierarzneimittel sind in der Produktdatenbank der Europäischen
Union verfügbar (https://medicines.health.europa.eu/veterinary).

16. Kontaktdaten
Zulassungsinhaber und Kontaktdaten zur Meldung vermuteter Nebenwirkungen:
DE: Elanco GmbH
Heinz-Lohmann-Straße 4
27472 Cuxhaven
Deutschland
Tel: +49 32221852372
PV.DEU@elancoah.com

AT: Elanco Animal Health GmbH
Alfred-Nobel-Str. 50

40789 Monheim
Deutschland
Tel.: +43 720116570
PV.AUT@elancoah.com

Für die Chargenfreigabe verantwortlicher Hersteller:
KVP Pharma + Veterinär Produkte GmbH
Projensdorfer Str. 324
24106 Kiel
Deutschland

17. Weitere Informationen
Dieses Tierarzneimittel ist ein Ektoparasitikum zur äußerlichen Anwendung mit den Wirkstoffen
Imidacloprid und Permethrin. Diese Wirkstoffkombination wirkt insektizid, akarizid und
repellierend.
Imidacloprid ist gegen adulte Flöhe und gegen Flohlarven wirksam. Zusätzlich zur Wirkung gegen
adulte Flöhe wurde auch eine larvizide Wirkung von Imidacloprid in der Umgebung des behandelten

Haustiers nachgewiesen. Die in der unmittelbaren Umgebung eines behandelten Hundes
vorhandenen Flohlarven werden abgetötet, wenn sie mit ihm in Kontakt gelangen.
Permethrin-haltige Produkte sind giftig für Honigbienen.

DE: Apothekenpflichtig.
AT: Rezeptfrei, apothekenpflichtig.
Advantix 600 mg + 3 000 mg Spot- on Lösung zum Auftropfen für
Hunde (> 40 kg ≤ 60 kg): Rezept- und apothekenpflichtig.

Kunden kauften auch: