Das Wanderherz der Österreicher

Veröffentlicht am: Mai 23, 2020

Das Wanderherz der Österreicher – der Weg ist das Ziel

Egal ob Weitwandern oder Pilgern, Wandern mit Kind und Hund, Touren für Klettermaxe oder Wanderungen zum Abschalten für Wochenend-Aktive – Wandern ist wieder salonfähig, vor allem in den Herbstmonaten ist Hochsaison!
Wir haben einige Tipps und Tricks zusammengestellt, damit Ihnen Ihr Wanderausflug in angenehmer Erinnerung bleibt.

Bevor Sie zu einer Wanderung aufbrechen, sollten Sie sich ausreichend Zeit nehmen um Ihren Rucksack zu packen. Grundsätzlich sollte der Schwerpunkt des Rucksacks dicht am Körper liegen. In unserem Infokasten finden sie eine Checkliste für einfache Tagestouren.

Infokasten
• Funktionsjacke
• Trekkinghose
• Wechselshirt
• Wechselsocken
• Regenbekleidung
• Sonnenhut
• Stirnband oder dünne Haube
• Erste Hilfe Set
• Wanderkarte
• Wanderstöcke
• Taschenmesser
• Taschentücher
• Handy
• Sonnenbrille
• Sonnenschutz
• Trinkflasche
• Jause
• Ev. Fernglas
• GPs
• Lesebrille

Im Erste Hilfe-Paket sollte sich unbedingt eine Aluminium Rettungsdecke befinden. Diese wurde ursprünglich für die Raumfahrt zum Schutz der Raumsonden und Astronauten vor Strahlung entwickelt. Heute leistet die federleichte, wasserdichte Rettungsdecke aus dem Erste Hilfe Paket unbezahlbare Dienste: Bei sehr hohen Temperaturen kann sie sinnvoll als Schattenspender eingesetzt werden. Bei ungünstigen Witterungsverhältnissen dient sie als Schutz vor Kälte und Nässe.
Im Falle eines Unfalls lässt sich der Verletze darin lagern und vor Unterkühlung schützen.

Mit der richtigen Ausrüstung sicher unterwegs
Wanderstöcke dienen zur Unterstützung beim Gehen. Dank Teleskopfunktion sind sie klein und leicht, aber trotzdem extrem hilfreich. Sie können Stürze verhindern, helfen beim Aufstieg die Beinmuskel zu schonen und die Gelenke zu entlasten, beim Abstieg sorgen sie für Trittsicherheit und entspannte Kniegelenke.

Richtiger Umgang mit Rinderherden

Rinder sind von Natur aus friedfertige Tiere, die nur angreifen, wenn sie sich bedroht fühlen oder jemanden verteidigen wollen. Besondere Vorsicht ist daher geboten wenn neben den Mutterkühen auch junge Kälber auf der Wiese stehen. Die Jungtiere sind oft sehr neugierig und gehen aktiv auf Wanderer zu, welche aber in den Augen der Muttertiere eine Bedrohung darstellen. Besonders kniffelig wird die Situation, wenn ein Hund dabei ist. Egal ob groß oder klein, der Hund wird vom Rind als Feind angesehen.
Allgemein gilt es also einen größtmöglichen Sicherheitsabstand zur Herde zu halten, und Kälber keinesfalls zu streicheln oder zu füttern. Hunde immer an der Leine führen und wenn möglich eine Alternativroute zur Rinderweide suchen. Vermeiden Sie Lärm oder hektische Bewegungen!
Im Ernstfall lassen sie den Hund am besten von der Leine. Es kann auch hilfreich sein einen Wanderstock bei sich zu haben, da sich angreifende Rinder von lauten Rufen und Bewegungen mit dem Stock in der Luft eventuell abschrecken lassen.

Gewitter – Gefahr von hoch oben

Gewitter zählen in den Bergen zu den unangenehmsten und gefährlichsten Situationen. Das Einholen der aktuellen Wetterinformation sollte vorab ein wesentlicher Bestandteil bei jeder Tourenplanung sein. Besteht die Gefahr von Wärmegewittern, sollte man unbedingt nur den Vormittag für eine Bergtour nutzen.
Befindet sich ein Gewitter jedoch bereits in unmittelbarer Nähe, merkt man dies an der Spannung in der Luft: die Haare sträuben sich, die Kopfhaut prickelt und Metallgegenstände beginnen zu surren. Spätestens jetzt sollten alle metallischen Gegenstände wie Brillen, Wanderstöcke usw. vom Körper entfernt, im Rucksack verstaut und in einigen Metern Abstand zum eigenen Standort abgelegt werden.
Doch wo verharrt man am besten während des Gewitters?
Der Blitz kann im Freien jeden Punkt treffen. Rund um wasserführende Rinnen, erdige Moorflächen und Steige mit Stahlseilsicherung ist die Gefahr besonders groß.
Verlassen Sie exponierte Stellen (Gipfel, weite Flächen) und meiden Sie einzeln stehende Bäume. Auch vor Höhlen und Überhängen ist Vorsicht geboten. Eine Höhle, die Schutz bieten kann, muss mindestens so groß sein, dass nach hinten eine Köperlänge Abstand zur Verfügung steht und nach oben und zur Seite zumindest eine halbe Körperlänge Abstand gehalten werden kann. So kann man im Akutfall ein Übergreifen des Blitzes von der Höhlenwand auf den Wanderer verhindern.
Generell gilt: NICHT flach auf den Boden legen, sondern mit geschlossenen Beinen hinhocken. Die Fläche, die den Boden berührt, sollte möglichst klein sein.
Ist man als Gruppe unterwegs, dann teilt man sich am Besten auf, damit man nicht gemeinsam als „ Erhebung“ wirkt.
Auch Wälder können im Vergleich zu einzeln stehenden Bäumen Schutz vor Blitzschlag bieten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Blitz gerade in den Baum einschlägt, unter dem man steht, ist sehr gering.
Der wohl unangenehmste Ort, an dem man von einem Gewitter überrascht werden kann, ist der Klettersteig. Versuchen sie schnellstmöglich von Metalltreppen und Seilen Abstand zu gewinnen. Gibt es keine Möglichkeit aus dem Klettersteig auszusteigen, dann unbedingt angeseilt bleiben, das Sicherungsseil über den Boden führen und das Drahtseil auf keinen Fall berühren.

Euronotruf 112

Natürlich hofft jeder, den Notruf nie absetzten zu müssen, aber für den Notfall sollte man die Basics kennen:
Der Euronotruf ist ein gebührenfreier, in Europa länderübergreifender Notruf mit der Nummer 112. Man erreicht eine Leitstelle, die je nach Notfall Polizei, Rettung oder Feuerwehr alarmiert. Hat Ihr Mobiltelefon keinen Empfang im Netz der eigenen Simkarte, wird in der Regel automatisch über ein fremdes Netz vermittelt, da ein solcher Notruf Priorität hat.
Funktioniert der Anruf trotzdem nicht, dann schalten Sie Ihr Handy aus und sofort wieder ein. Statt des PIN Codes geben Sie die Nummer 112 ein. Das Handy sucht nun automatisch das stärkste Mobilfunknetz und stellt die Verbindung zur Sicherheitszentrale her.

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